Geburtsvorbereitende Akupunktur

Mannheimer Schema nach Römer

Ab der 37. Schwangerschaftswoche wird bei bis dahin unkompliziertem Schwangerschaftsverlauf wöchentlich bis zur Entbindung eine Akupunkturtherapie mit den in China als geburtserleichternd geltenden Akupunkturpunkten durchgeführt.

Eine Untersuchung der Universitätsfrauenklinik Mannheim an nahezu 1000 Schwangeren erbrachte den Nachweis, dass die mittlere Geburtsdauer nach geburtsvorbereitender Akupunktur (Mannheimer Schema nach Römer) 470 Minuten betrug, gegenüber einer Geburtszeit von 594 Minuten bei Frauen ohne geburtsvorbereitende Akupunktur. Damit war die Geburtsdauer um mehr als zwei Stunden verkürzt, wenn die Schwangere die entsprechende Akupunkturtherapie erhalten hatte. Die Gesamtverkürzung der Geburtsdauer beruht dabei ausschließlich auf einer Verkürzung der Eröffnungsphase.

Als weitere Wirkung der geburtsvorbereitenden Akupunktur konnte eine deutlich günstigere Wehenkoordination im Geburtsverlauf nachgewiesen werden.

Durch die Akupunkturtherapie werden keine Geburten zu einem früheren Zeitpunkt ausgelöst, jedoch kann auch die Zahl an Übertragungen nicht vermindert werden. Dies belegt, dass die geburtsverkürzenden Wirkungen der Akupunkturtherapie erst mit dem Einsetzen natürlicherweise geburtsauslösender Mechanismen wirksam werden.

Geburtsvorbereitende Akupunktur
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